Die Aloe Vera Pflanze gehört schon sehr lange zu den Heilpflanzen und lässt sich im Gegensatz zu manch anderen Sukkulenten recht einfach vermehren.

Die sogenannte Wüstenlilie wird deshalb auch außerhalb der arabischen Halbinsel, ihrer ursprünglichen Heimat, immer beliebter. Zudem ist die Pflanze auch problemlos und leicht zu pflegen.

Im Folgenden wird erklärt was es bei der Vermehrung durch Stecklinge und durch Ableger der Aloe Vera zu beachten gibt.

Aloe Vera Stecklinge vermehren

Aloe Vera Stecklinge vermehren

Aloe Vera Pflanze aus Samen züchten

Die Aloe Vera Samen werden ganz einfach im Topf angepflanzt, dazu eignet sich Aussaat- oder Anzuchterde  am besten.

Den Topf also mit der Erde befüllen, die Samen ausstreuen und eine Schicht Erde über die Samen geben. Zu guter Letzt dann ein wenig angießen.

Alternativ den Topf dann in eine Schale stellen, die mit Wasser gefüllt ist. Wichtig ist vor allem, die Aussaat an einen warmen und hellen Ort zu stellen. Auf eine gute Luftzufuhr ist ebenfalls zu achten. Die Aloe Vera neigt sonst unter Staunässe zum Faulen.

Sobald sich die ersten Keimlinge gebildet haben und diese kräftig genug sind, werden sie in einzelne Töpfe umgepflanzt.

Dazu die Keimlinge mit zwei Fingern greifen und mit Wurzel vorsichtig in einen eigenen Topf pflanzen. Diese sind für Jungpflanzen am besten mit Sukkulenten- oder Kakteenerde befüllt.

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Der Saft aus den Wasserspeichern der Blätter der Aloe Vera (Aloe-Gel) ist frisch am wirksamsten und wird innerlich und äußerlich angewendet (stärkt das Immunsystem, wirkt bei Augenkrankheiten, Bronchialleiden u.v.a.).

Aloe Vera mit Stecklingen vermehren

Wenn die Aloe Vera alt genug ist, empfiehlt sich die Vermehrung durch Stecklinge.

Ein Steckling ist im Grunde eines der kräftigen Seiten- oder Außenblätter der Pflanze. Dafür wird ein Blatt mit einem scharfen Messer so nah wie möglich an der Mutterpflanze abgetrennt und in einen Topf mit Kakteenerde  oder geeignetem Substrat gesteckt. An der Schnittstelle bilden sich dann neue Wurzeln und es entsteht eine neue Pflanze.

Bis die neuen Wurzeln sich gebildet haben, sollte ein Steckling nicht gegossen werden. Dies lässt sich in erster Linie einfach an einem guten Wachstum erkennen.

Zusätzlich empfiehlt es sich, die Schnittstelle vor der Einpflanzung des Stecklings in Sand abtrocknen zu lassen wegen der Fäulnisgefährdung.

Sobald der Stecklingstopf von Wurzeln durchzogen ist, kann die neue Aloe Vera in ihren endgültigen Topf gepflanzt werden.

Aloe Vera Stecklinge in Erde

Aloe Vera Stecklinge in Erde


Aloe Vera durch Ableger vermehren

Aloe Vera Ableger werden auch Kindel genannt und bilden sich im Alter von etwa 3 Jahren neben der Mutterpflanze.

Diese Methode ist wohl am einfachsten. Die Kindel lassen sich leicht aus der Erde und von der Mutterpflanze lösen und mit Wurzel in eigene Töpfe umpflanzen.

Auch hier empfiehlt sich wieder Sukkulenten- oder Kakteenerde.

Zum Umpflanzen sind die Ableger der Aloe Vera ab einer Länger von etwa 5 cm bereit. Auch bei der Vermehrung durch Kindel nicht sofort gießen, sondern etwa eine Woche warten.

Im Allgemeinen sollte die Aloe Vera immer nur gegossen werden, wenn die Erde trocken ist. Immer nur so viel, dass die Erde angefeuchtet ist. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.


Methoden und Tipps im Überblick

  • Vermehrung der Aloe Vera ist durch Stecklinge, Ableger und Aussaat möglich
  • Als Zeitpunkt zur Anpflanzung und Vermehrung wird der Frühling empfohlen
  • Staunässe vermeiden und lieber zu wenig, als zu viel gießen
  • Wassermangel der Aloe erkennt man an brauner Verfärbung der Blätter
  • Zusätzlich ist eine Drainage im Topf sinnvoll, die z.B. aus Kiesschicht am Boden besteht
  • Auf Wärme und Sonnenlicht achten, bei Temperaturen unter 10 °C erfriert die Aloe